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Ein spontaner Kurztrip nach Accra

Autor: Patrizia | Datum: 04 Oktober 2015, 19:02 | 3 Kommentare

Am Donnerstagabend fragte ich Sara, ob sie nicht Lust hätte, übers Wochenende nach Accra zufahren. Freitagabend sagte Sara schließlich unter einer Bedingung zu. Erst muss die Küche und das Bad geputzt werden :D Als wir das noch erledigt haben, waren die Rucksäcke schnell gepackt. Wir beschlossen um 6 Uhr morgens loszufahren, aber da wir beide verschlafen hatten, ging es erst um 8 Uhr los.

Als wir ein Tro-Tro fanden, was nach Accra fuhr, wurden wir gefragt, in welchen Stadtteil wir den wollten. Da wir beide  überhaupt nichts geplant hatten, stiegen wir einfach ein und somit fuhren wir zum Stadtteil Madina. Aber davor mussten wir nochmal eine ¾ Stunde warten, denn ein Tro-Tro fährt erst los, wenn es voll ist.

Was ist überhaupt ein Trot-Tro?

Ein Tro-Tro ist ein Kleinbus indem insgesamt 16 Personen Platz finden. Hier ist es ein gängiges und günstiges Transportmittel für weitere Strecken.

Nach drei Stunden Fahrt sind wir endlich angekommen. Aber wir beschlossen doch lieber zum Stadtteil Osu zufahren und somit fuhren wir nochmal eine ¾ Stunde Tro-Tro. Nachdem wir wirklich angekommen sind, suchten wir erstmal die Post.

Ich versuche nämlich schon seit 2 Wochen ein Päckchen nach Deutschland zu schicken, aber momentan sind alle Päckchen in Ho ausverkauft und man weiß nicht, wann es die nächste Lieferung gibt. Nachdem Sara und ich durch jede Menge Hilfe endlich die Post gefunden haben, mussten wir leider feststellen, dass die Post am Samstag zu hat.

Als wir diesen Punkt von der Liste hatten, suchten wir ein günstiges Hotel. Ein netter Mann hat uns zum nächsten Hotel gebracht und es hatte zum Glück auch noch Platz für uns!!

 Nach einer kurzen Pause ging es weiter zum Supermarkt. Uns wurde nämlich erzählt, dass es dort Käse gibt den wir hier soooo vermissen. Bei diesem Punkt waren wir erfolgreich, auch wenn uns die Preise ziemlich geschockt haben :D

 In Accra sieht man sehr deutlich den Unterschied zwischen arm und reich. Es gibt Lokale, die sich kaum einheimische leisten können und es gibt Blöcke nur mit Villen. Es gibt hier einen Supermarkt mit europäischen Lebensmitteln, die aber auch mit einen sehr hohen Preis verbunden sind.

 Die Gegenseite davon sind große stark verschmutze Märkte, einfache Hütten und Obdachlosigkeit. Die älteren Kinder (ca. 10 Jahre alt) lernen früh zu verkaufen und werden auf die Märkte geschickt.

 Ich war schockiert darüber, weil ich diesen starken Kontrast erst in Accra richtig wahrgenommen habe.

 Gegen 18 Uhr waren wir völlig erledigt, von all den neuen Eindrücken, in unserem Zimmer. Wir beschlossen nicht mehr rauszugehen, da es schon um 18 Uhr dunkel wird und es für uns dann zu gefährlich ist.

 Am Sonntag gingen wir noch schnell zum Meer und wollten danach noch eine große Markthalle besuchen. Auch hier mussten wir leider feststellen, dass sie geschlossen hat und somit fuhren wir wieder mit dem Tro-Tro zurück nach Ho.

So, dass war unser chaotischer Spontantrip nach Accra :D

 

 

 

 

 

 

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Kommentare

  1. 1. Ralf  |  05 Oktober 2015, 13:53

    Und was macht die Schule?

  2. 2. Eva-Maria  |  07 Oktober 2015, 12:17

    das sind sehr interessante Erfahrungen
    weiterhin viel Spaß dabei!

 

 

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